Hochbetrieb auf der Schönangeralm
Auf der 1200 Meter hoch gelegenen Schönangeralm in der hintersten Wildschönau herrscht derzeit Hochbetrieb. Käsemeister Johann Schönauer und seine fleißigen Almleute müssen tagtäglich 133 Milchkühe versorgen, während Konrad Hohlrieder auf der Gressenstein-Hochalm fast 80 Stück Jungvieh zu betreuen hat.
An die 1800 Liter Milch muß Käsemeister Johann Schönauer, der beste “Kaser” des ganzen Landes täglich verarbeiten. Das heißt Knochenarbeit von 4.30 Uhr bis spät in die Nacht. Und tagsüber steht er als Verkäufer seiner hochwertigen Produkte im Verkaufsraum der Schaukäserei.
Der Lohn für seine Arbeit sind feinste Käsesorten, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind und schon mit vielen Goldmedaillen ausgezeichnet wurden. Entsprechend groß ist auch der Andrang der Gäste, die mit Begeisterung den Erzählungen über die Erzeugung von Edel-Käse lauschen.
Aber auch das Almpersonal ist mehr als gefordert, Thomas Naschberger als “Dienstältester” der flotten Truppe, bringt tagtäglich viele Kilometer hinter sich. Dann heißt es melken, reinigen, die Ställe sauber machen und immer wieder nach dem Vieh schauen.
Erzeugt wird auf der Schönangeralm Alm-Emmentaler, Bergkäse, Kräuterkäse, Schnittkäse, Weichkäse Tilsiter und Almbutter. Die Agrargemeinschaft besteht aus insgesamt 25 Mitglieder, Obmann ist Josef Mayr – der “Leirer-Bauer” aus Auffach. Die Alm reicht von 1100 Meter bis hinauf auf 2300 Meter und umfaßt eine Gesamtfläche von 680 Hektar, davon sind rund 420 ha Almfutterfläche.
Wegbeschreibung:
Ausgangspunkt: Auffach
Parkmöglichkeiten: im Ort Auffach oder auch direkt bei der Alm
Gehzeit: 1 1/2 Stunden
Auf der Schönangeralm gibt es eine große Gastwirtschaft die von Familie Fredi Klingler geführt wird. Dort befindet sich auch ein großer, kostenfreier Parkplatz. Auch die Bummelbahn verkehrt täglich mehrmals auf die Schönangeralm. Eine weitere Möglichkeit die Alm bequem zu erreichen, ist eine Pferdekutschenfahrt ab Auffach.
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