Tragischer Bergtod eines 44-jährigen Wildschönauer
Diese traurige Meldung erreicht heute Morgen das Hochtal Wildschönau: Der 44-jährige Peter Sandbichler vom “Obinghäusl” ist nur wenige Monate nach dem Tod seines Vaters Sepp, am Großglockner zu Tode gestürzt. Laut Bericht der Sicherheitsdirektion des Landes verlor er beim Aufstieg zum Gipfel des höchsten Berges Österreichs den Halt, und stürzte rund 400 Meter in die Tiefe.
Peter Sandbichler war alleine zum Gipfel unterwegs, als er durch die Pallavicini-Rinne stieg und dabei den Halt verlor. Nach seinem 400 Meter Sturz fiel er in eine 10 Meter tiefe Gletscherspalte. Peter Sandbichler dürfte sofort tot gewesen sein.
Augenzeugen verständigten Polizei
Tschechische Bergsteiger, die den Absturz beobachtet hatten, meldeten über Handy den Unfall. Wenig später traf die Osttiroler Flugrettung C7 am Fuß der Glocknerwand ein. Der Notarzt wurde in die Spalte abgeseilt, er konnte aber nur mehr den Tod des Alpinisten feststellen. Mittlerweile war der Polizeihubschrauber Libelle am Unglücksort eingelangt. An Bord: Flugretter Sepp Brandner – der Greifenburger Polizist ist stellvertretender Leiter der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) im Bezirk Spittal – und Polizeibergführer Johannes Weger (Inspektion Stall). Am 20-Meter-Tau hängend stiegen die beiden Alpinpolizisten mitsamt dem Bergesack in die Spalte ab.
“Die Bergung des Toten gestaltete sich sehr schwierig, ebenso das Einsammeln seiner Ausrüstungsgegenstände”, berichtet Bruno Maierbrugger, Leiter der AEG Spittal, der von der Franz-Josefs-Höhe aus den Einsatz koordinierte. ”
Bei dem Mann – er trug einen Ausweis bei sich – handelt es sich um einen 44-jährigen Kufsteiner, soviel wurde erst bekannt gegeben. Vor dem Aufstieg hat er in der Biwakschachtel im Inneren Glocknerkar übernachtet. Sein Auto wurde auf dem Parkplatz Freiwandeck in Heiligenblut aufgefunden. Die Polizei Heiligenblut bestätigte , dass der Alpinist professionell ausgerüstet war.
Kommentare
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Unser aufrichtiges Beileid für die Familie Sandbichler,wir wünschen Ihnen viel Kraft und Unterstützung von lieben Menschen, und hoffen das Sie in der schweren Zeit nicht alleine sind.Fam. Niemann
Geschrieben am 19.10.2011 um 11:09 von Claudia Niemann
die Nachricht traf uns wie ein Blitzschlag, man muß sich immer er selber sortieren wir sind räumlich weit weg in Eberbach doch unsere Herzen schlagen egal wo wir uns aufhalten in der Wildsschönau.
Wir wissen, dass solche Ereignisse immer erst tiefe Bestürzung auslösen
Wir bewegen uns in zwei Welten; die eine läßt sich mit Regeln und Grundsätzen erfasse, die andere können wir nur mit unseren Herzen und unserer Vorstellungskraft begreifen und erfassen, wir wünschen allen, dass die Herzen und die Vorstellungskraft die Zügel in die Hand nehmen und dann bin ich mir sehr sicher, dass die Familie gemeinsam jedes Schicksal schultern kann, mein ganz persönliches Bild ist dass er jetzt bei seinem Vater ist.
Wir sind im Gedanken bei euch Sepp, Michaela, Alexander und Christian Schäffer
Geschrieben am 24.10.2011 um 04:46 von Michaela Schäffer
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